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In Trägerschaft der Gemeinde Stahnsdorf
14532 Stahnsdorf |
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ClaB Stahnsdorf und die Situationsbeschreibung für den ClaB Stahnsdorf |
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Entwicklungsbedingungen für die Jugendlichen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Qualitätsentwicklung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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3.1. Entwicklungsbedingungen für die Jugendlichen Kinder und Jugendliche sind wachsenden Belastungen ausgesetzt. Hierzu gehören folgende Rahmenbedingungen:
Heranwachsende müssen lernen mit anderen Jugendlichen zusammenzuleben, die der andere Partner in die Gemeinschaft mitbringt. Es bilden sich immer mehr Einkindehen, so dass die Heranwachsenden den sozialen Kontakt zu anderen suchen. Heranwachsende sind zunehmend betroffen von der elterlichen Arbeitslosigkeit. Aufgrund der Berlinnähe gibt es viele zugezogene Familien aus Berlin und den alten Bundesländern. Hier sehen wir:
Die unterschiedliche Stellung von Mädchen und Jungen in der Gesellschaft und der Einfluss einer Vielzahl von Medien (Zeitschriften, Bücher, Internet, Fernsehen, Video) sind ebenso Faktoren, mit denen sich die Heranwachsenden auseinandersetzen müssen. Es gibt viele Jugendliche, die mit den gegebenen Rahmenbedingungen gut zurechtkommen. Ein großer Teil jedoch sucht nach Möglichkeiten, um sich eine "heile Welt" zu schaffen. Sie flüchten sich in Jugendgruppen, die gewaltbereit, rechts- oder linksorientiert sind, die Drogen probieren. Der Genussmittelkonsum, wie Zigaretten und Alkohol, tritt in immer jüngeren Jahren auf. Heranwachsende werden umworben, immer mehr Geld auszugeben ( Markenwaren, sich vor den anderen behaupten durch viel Ausgabe von Geld, Gelderpressungen von Gleichaltrigen oder Älteren).Um sich viele Wünsche erfüllen zu können oder ihre Stellung in der Gruppe unter Beweis zu stellen, sind viele Heranwachsende gewaltbereiter , die Kinder - und Jugendkriminalität steigt. Dabei werden die Täter immer jünger. Es gibt aber auch Heranwachsende, die zukunftsorientiert, gut
gebildet und leistungsbereit sind. Entwicklungsbedingungen für die
Jugendlichen |
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Der ClaB ist eine Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche aus Stahnsdorf und den umliegenden Orten. Er befindet sich in der Poststr. 1A in 14532 Stahnsdorf auf einem ca. 10.000 m² großen Gelände, direkt im Bäketal, deshalb bedeutet "ClaB" auch Club an der Bäke. Die Einrichtung ist zentral gelegen, so dass viele Kinder und Jugendliche den ClaB erreichen können. Durch die Nähe einer Bushaltestellen wird die Einrichtung auch von heranwachsende aus den umliegenden Orten besucht. Infolge der Berlinnähe wurde in Stahnsdorf sehr viel gebaut und es gibt viele "Neustahnsdorfer", die aus Berlin und den alten Bundesländer zugezogen sind und den ClaB für sich entdecken. Das Gebäude ist ein Flachbau mit einem langen Flur, von dem die 9 Veranstaltungsräume, die Küche und das Büro abgehen und zur Zeit wie folgt genutzt werden:
Da der Billardraum und das Schülercafe' durch eine Schiebetür getrennt sind, ist es möglich, kleine Gesprächsrunden durchzuführen und dennoch den Billardspielern ihren Spaß zu lassen. Das Gartengelände wird zur aktiven Freizeitgestaltung genutzt, vor allem zum Volleyballspielen, Fußball und Basketball, sowie zum Grillen, ausgelassene Feste, Zelten , Lagerfeuer u.v.a.m. Bei der Durchführung von großen Festen (z.B. Tag der offenen Tür, Drachenfest, Streetballturnier, Modellautorennen...) waren wir ( Kinder, Jugendliche, Horte, Schulen u.a....)immer wetterabhängig. Durch die Nutzung des Hauses in unmittelbarer Nähe haben wir nun immer eine Ausweichmöglichkeit. In einem großen Projekt wurde mit den Jugendlichen im Garten ein Teich angelegt, an dem sich die Jugendlichen ungezwungen aufhalten können. Aber auch Vereine, Schulklassen und Hortgruppen können den Garten für Veranstaltungen nutzen. Insgesamt entsprechen die räumlichen Bedingungen nicht
dem Standard (z.B. Gebäudeisolierung, Sanitäranlagen,
Sicherheit, malermäßiger Zustand, Ausstattung). Der Gemeinde
liegt seit fast einem Jahr hierzu ein Mängelprotokoll vor.
(Anlage)Im ClaB sind zwei pädagogische Fachkräfte angestellt.
Sie bieten den Jugendlichen ein breites Freizeitangebot, und betreuen
ihre Besucher. |
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Die Mitarbeiter des ClaB wollen den Heranwachsenden Hilfe und Unterstützung, Entlastung und Ermutigung geben, sich einen Platz in der Gesellschaft zu schaffen und zu finden.
Sie können schöpferisch und gestalterisch tätig sein Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, verbun- den mit dem Abbau insbesondere geschlechtsbezoge- ner Benachteiligungen von Mädchen und jungen Frauen Zielgruppe Unsere Zielgruppe sind die 10 bis 20-jährigen Kinder und Jugendlichen. Ihnen wird mit einem speziellen Angebot an Interessengemeinschaften und mit einem umfangreichen Angebot im offenen Freizeitbereich besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei sind für uns folgende Ziele handlungsweisend:
Kinder und Jugendliche lernen, sich in der Gruppe zu behaupten, sich untereinander zu testen und ihre Teamfähigkeit auszuprobieren. Sie werden Akzeptanz und Toleranz leben lernen. Um den Kindern und Jugendlichen das Hineinwachsen in das gesellschaftliche Leben zu erleichtern, ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, stellt der ClaB ein entsprechendes Freizeitangebot bereit.
Um diese Schwerpunkte realisieren zu können, bieten wir den Heranwachsenden in der Öffnungszeit
und an Wochenenden je nach Veranstaltung ein reichhaltiges Angebot. |
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3.4. Regionale Vernetzung Um das Angebot reichhaltig und abwechslungsreich gestalten zu können, ist die enge Zusammenarbeit vieler Vereine, Einrichtungen und engagierter Menschen notwendig. 1. Zusammenarbeit mit Schulen und Horten der Region Die Schulen nutzen das Angebot des ClaB, für die Arbeit an verschiedenen Projekten. Gemeinsam werden Projekte geplant und durchgeführt. Für die Schüler der Förderschulen aus Kleinmachnow ist der Besuch des ClaB wichtig, um die Selbständigkeit der Schüler weiterzuentwickeln und zu fördern. Horte nutzen das Angebot, um mit den Kindern an Projekten zu arbeiten, die im Hort nicht realisiert werden können. Infolge der unmittelbaren Nähe von Haus und Garten können nun größere Gruppen gleichzeitig unser Angebot nutzen. Diese Veranstaltungen dienen aber auch dazu, den Heranwachsenden den ClaB vorzustellen und ihn für sich als Freizeiteinrichtung zu entdecken. Gemeinsam mit der Stahnsdorfer Gesamtschule, der Grundschule und dem Hort werden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Schüler aus den verschiedenen Schulen führen in unserer Einrichtung das Schulpraktikum durch. So bekommen sie Einblicke in unsere Arbeit, können sie besser einschätzen und eventuell für sich als Beruf entdecken. Außerdem erfahren so auch andere Jugendliche mehr über unsere Einrichtung. 2. Zusammenarbeit mit Jugendfreizeithäuser der Region im Kreisjugendring Potsdam - Mittelmark e.V. Wir organisieren eine Vielzahl verschiedener Veranstaltungen, z.B. ein jährliches Streetballturnier, eine Fahrradrallye durch Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow oder ein jährliches Open Air Konzert von Jugendbands. Erfahrungsaustausch und Hilfe untereinander sowie Diskussionen über Veränderungen in der Jugendarbeit (Förderrichtlinien, Gesetze) sind selbstverstänBlicher bestandteil der Zusammenarbeit. 3. Zusammenarbeit mit kulturellen Einrichtungen Stahnsdorfs Veranstaltungen werden zeitlich und inhaltlich abgestimmt, um finanzielle und personelle Mittel zu konzentrieren. (z.B. Dorffest, Hobbytheken , Adventsmarkt, Freizeitfest...)Gemeinsam mit dem Soziokulturellen Verein 1A werden Veranstaltungen für und mit den behinderten Jugendlichen durchgeführt. Dabei geht es uns um das gegenseitige Kennenlernen und Akzeptieren. 4. Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Jugendgerichtshilfe In Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe leisten
straffällige Jugendliche im ClaB sozialen Hilfsdienst und werden
dabei von den Mitarbeitern betreut.Im Zusammenhang der verschiedenen
Biografien der Jugendlichen ist eine Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
erforderlich. Zwischen dem ClaB und dem Jugendamt besteht ein
ständiger Kontakt, um sich über Förderrichtlinien und
geltende Gesetze zu informieren. |
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Die Jugend- und Sozialwerk gGmbH arbeitet mit in der Nationalen Qualitätsinitiative im System der Tageseinrichtungen für Kinder, Teilprojekt V: „Trägerqualität“. Damit sind wir in diesem bundesweiten, vom Ministerium für Familie initiierten und finanzierten Projekt der einzige Träger aus dem Land Brandenburg und der einzige Träger überhaupt außerhalb der traditionellen Wohlfahrtsverbände und der Kommunen. Über die Gesellschafter sind wir Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Soziale Dienste Berlin. Wir streben die Zertifizierung jeder unserer Einrichtung an. Unser bisheriges Engagement ist Ausdruck dafür, dass wir der Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen sehr große Bedeutung beimessen. Wir verstehen Qualitätsentwicklung als einen kontinuierlichen Prozess, der nicht mit einer Zertifizierung abgeschlossen wird. Im Dialog zwischen Eltern, Erziehern, Träger, und so weit wie möglich auch mit den Kindern, werden Zielsetzungen und deren Realisierung regelmäßig überprüft. Qualitätssicherung in sozialen Einrichtungen darf sich nicht darin erschöpfen festzulegen, in welcher Weise Vorgänge dokumentiert werden oder wie viele Weiterbildungen durch die Mitarbeiter besucht werden müssen. Zweifellos sind auch dies wichtige Kriterien. Entscheidend ist jedoch die Frage, ob das, was wir tun, zu dem jeweiligen Zeitpunkt dem Wohle des einzelnen Heranwachsenden dient und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er künftig körperlich, geistig und moralisch darauf vorbereitet ist, neuen Herausforderungen mit Vertrauen zu begegnen und seinen Alltag aktiv zu gestalten. Daneben interessiert natürlich die Kostenträger, ob ihren Bedürfnissen Leistungen erbracht werden. In den von uns geführten Einrichtungen entwickeln wir von innen heraus den Qualitätsanspruch. Ziele und Vorgehensweisen müssen kontinuierlich auf ihre Sinnhaftigkeit, ihre Effektivität und ihre Bedarfsgerechtigkeit hin überprüft werden. Deshalb ist es uns wichtig, dass sich alle Mitarbeiter mit Qualitätsentwicklung auseinandersetzen, Zielsetzungen verinnerlichen und Verantwortung übernehmen. Die Ergebnisse unserer Arbeit müssen sich u.a. messen lassen in der Effektivität des Mitteleinsatzes, in der Nachhaltigkeit unserer Arbeit (z.B. „Lebenstüchtigkeit in der Schule“) oder in der Belegungsquote. Gemeinsam mit den Mitarbeitern werden anhand der gemeinsam erarbeiteten Zielsetzung überprüfbare Qualitätskriterien entwickelt. Im Einzelnen setzen wir folgenden Ablauf um:
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